"Bei uns bleibt niemand sprachlos!"
Die Stimmgebung ist gestört, dies bedeutet, dass die Stimme und der Stimmklang je nach Belastung zeitweilig oder dauerhaft beeinträchtigt ist.
Dies äußert sich z.B. in Heiserkeit, belegtem, rauem Stimmklang, leiser oder nicht belastungsfähiger Stimme und vielem mehr.
Mögliche Ursachen können u.a. direkte und indirekte Schädigungen durch Operationen sein, aber auch unökonomischer Gebrauch der Sprech- und/oder Singstimme, z.B. durch falsche Atmung und Körperhaltung.
Jede Heiserkeit, die länger als 14 Tage fortbesteht, muss HNO-ärztlich untersucht werden!
Das Behandlungsfeld Stimmstörungen (Dysphonien) lässt sich in folgende Bereiche unterteilen:
Häufigste Stimmstörung, meist ist der gesamtkörperliche Muskeltonus (= Muskelspannung) zu hoch. Sie entsteht durch unökonomischen Stimmgebrauch, die Stimme klingt rau, heiser, belegt, gepresst und knarrend, verbunden mit einer Fehlatmung (Hochatmung), zusätzliche Symptome sind oft Räusperzwang und frühzeitige Stimmermüdung.
Meist ist der gesamtkörperliche Muskeltonus zu niedrig und schwach, die Stimme klingt leise, behaucht, ist wenig steigerungsfähig und hat eine matte Klangfarbe.
Als Folge einer organischen Veränderung des Kehlkopfes, wie Entzündungen, Stimmbandknötchen, Tumoren, Stimmbandlähmungen infolge einer Schilddrüsenoperation.